Sonntag, 19. August 2007

Tag 15 ... noch 392 km



Tagesstrecke: 34 km Rastpunkt: Saint Désert bei Chalon-sur-Saone

Chalon-sur-Saône ist eine Stadt in der französischen Region Burgund. Sie ist mit 52.260 Einwohnern (1999) zwar die größte Stadt des Départements Saône-et-Loire, aber nicht deren Verwaltungssitz, sondern lediglich Sitz einer Unterpräfektur. Nach Dijon ist Chalon die zweitgrößte Stadt der Region Burgund. Die Stadt liegt am Ufer der Saône und am Endpunkt des Canal du Centre und ist der Markt und mit seinem Flusshafen auch die Verladestation der westlichen Bresse für das Getreide und die regionalen Weine (siehe hierzu auch den Artikel Burgund (Weinbaugebiet)), die den Fluss hinunter transportiert werden sollten.

Die Kathedrale St. Vincent an der Place Saint-Vincent, deren Hauptteil aus dem 12. bis 15. Jahrhundert stammt, weist – neben der neoklassizistischen Fassade aus dem 19. Jahrhundert – architektonische Elemente auf, die ins 8. Jahrhundert zurückreichen. Die Altstadt rund um die Kathedrale ist teilweise gut erhalten. Gegenüber der Kirche St. Pierre aus dem 18. und 19. Jahrhundert liegt das Musée Vivant-Denon, in dem neben einer Gemäldesammlung römische und merowinginsche Funde ausgestellt sind. Auf einer Insel in der Saône steht die Tour du Doyenné aus dem 15. Jahrhundert sowie das im 16. Jahrhundert gegründete Hôpital einschließlich einer Kapelle mit den ursprünglichen Glasfenstern und einer Apotheke.

Tag 14 ... noch 426 km



Tagesstrecke: 34 km Rastpunkt: Les Bordes bei Verdun-sur-le-Doubs

Die französische Ortschaft Verdun-sur-le-Doubs ist Hauptort des Kantons Verdun sur le Doubs. Sie liegt im Arrondissement Chalon-sur-Saône in der Region Burgund. Der Doubs, die Saône und die Dheune fließen hier ineinander, die Altstadt hat an manchen Stellen eine mittelalterliche Note behalten und der kleine Hafen empfängt mitten in der Stadt Schiffe und Lastkähne.

Tag 13 ... noch 465 km



Tagesstrecke: 25 km Rastpunkt: Dole

Dole ist eine Stadt im französischen Département Jura. Sie liegt vor der Einmündung des Doubs in den Canal du Rhône au Rhin und hat 24.949 Einwohner. Von 1431 bis 1481 besaß die Stadt eine Universität. Zwischen 1978 und 1984 hielt in Dole der internationale Fernzug TEE Cisalpin.

Sehenswert ist die Kirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert. Sie besitzt einen 75 m hohen Turm. Um diese Kirche herum erstreckt sich der alte Stadtteil von Dole, der aus dem 15. bis 18. Jahrhundert stammt. Das ehemalige jesuitische Collège d'Arc beherbergt heute eine Schule und ein Museum für Malerei.

Von hier stammt der Biologe und Hygieniker Louis Pasteur

Sonntag, 12. August 2007

Tag 12 ... noch 490 km



Tagesstrecke: 22 km Rastpunkt: Dampierre

Dampierre ist ein Kanton im französischen Département Jura. Er umfasst vierzehn Gemeinden; Hauptort ist Dampierre. Somit bin ich mittlerweile im Jura angekommen. Die Gebirgs- bzw. Höhenzugs-Bezeichnung Jura findet heutzutage Verwendung vor allem für den Französischen Jura und den Schweizer Jura, die beide in wesentlichen Teilen (Faltenjura) eine geologisch-tektonische Einheit bilden und den Jura im engeren bzw. eigentlichen Sinne bilden

Tag 11 ... noch 512 km




Tagesstrecke: 16 km Rastpunkt: Besançon

Besançon (deutsch veraltet: Bisanz, lat. Vesontio) ist eine Stadt in Frankreich. Sie ist Verwaltungssitz des Départements Doubs in der Region Franche-Comté. Besançon gilt als eine der grünsten Städte Frankreichs. Die sehr sehenswerte Altstadt wird von einer Schlaufe des Doubs umflossen und von der Zitadelle (La Citadelle) überragt, dem Wahrzeichen Besançons. Hier finden sich ein Aquarium sowie ein kleiner Zoo mit Noctarium. Bemerkenswert sind auch die Befestigungsanlagen der Zitadelle und die fünf weiteren, kleineren Befestigungen gegenüber der Zitadelle, die zum Schutz derselben errichtet wurden. Die Stadtbefestigungen wurden durch Vauban erbaut.

Persönlichkeiten Besançons sind beispielsweise der Schriftsteller Victor Hugo sowie die Brüder Lumière (Erfinder der Kinematografie (des Kinos)).

Tag 10 ... noch 528 km


Tagesstrecke: 33 km Rastpunkt: Amagney

Donnerstag, 9. August 2007

Tag 9 ... noch 561 km



Tagesstrecke: 32 km Rastpunkt: Santoche

Doubs, amtlich Département du Doubs, ist ein Département in Frankreich. Es gehört zur Region Franche-Comté im Osten Frankreichs. In der alphabetischen Reihenfolge der Départements trägt es die Nr. 25. Es bedeckt eine Fläche von 5.233 km² und hat 499.000 Einwohner. Seinen Namen hat es vom Fluss Doubs.
Das Département Doubs grenzt an im Südwesten an das Département Jura, im Norden an das Département Haute-Saône, im äußersten Nordosten an das Département Territoire de Belfort sowie im Südosten und Osten an die Schweizer Kantone Waadt, Neuenburg und Jura. Der Fluss Doubs durchfließt das Département in weitem Bogen.

Eie der größten Städte Doubs ist Montbéliard (deutsch Mömpelgard) mit 27.570 Einwohnern und ungefähr 302 000 Einwohnern im Grossballungsraum. Der deutsche Name Mömpelgard beruht auf der 400jährigen Zugehörigkeit zu Württemberg.

Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt (Mons Beliardae) datiert aus dem Jahr 985; sie soll bereits damals befestigt gewesen sein. Durch das von seinem Vater Graf Eberhard III. abgegebene Eheversprechen des späteren Grafen Eberhard IV. (1415-1417) mit Gräfin Henriette von Mömpelgard (Montfaucon) kam Montbéliard 1397 an das Haus Württemberg, da Henriettes Vater Heinrich von Mömpelgard ohne männliche Erben blieb. Der verballhornte deutsche Name taucht erstmals 1464 als Mümppellgart auf (1495 Mümpelgart, 1603 Mömpelgart). Im Wappen der Herzöge von Württemberg erscheinen die Barben (Fische) von Mömpelgard bis 1817.

Dienstag, 7. August 2007

Tag 8 ... noch 593 km



Tagesstrecke: 32 km Rastpunkt: Héricourt

Héricourt liegt in der Nähe der Stadt Belfort im französischen Département Haute-Saône. Das Département de la Haute-Saône liegt zwischen Lothringen und dem Elsass im Norden und Burgund im Süden.Den nördlichen Teil nehmen die südlichen Ausläufer der Vogesen ein. Dort entspringt die Saône, die dem Département den Namen gibt und es in südwestlicher Richtung durchfließt. Das Département ist landwirtschaftlich geprägt, fast die Hälfte seiner Fläche werden als Acker- und Weideland genutzt, ein weiteres Drittel ist von Wald bedeckt. Ein bekanntes Erzeugnis der Region ist der Comté-Käse.

1474 fand in der Schlacht bei Héricourt die erste militärische Auseinandersetzung der Burgunderkriege zwischen Kaiser Friedrich III. und Karl dem Kühnen von Burgund im Bund mit König Ludwig XI. (König von Frankreich), Eidgenossen aus der heutigen Schweiz sowie dem Haus Habsburg statt.

(Das ganze ist ziemlich verzwickt....mir hat es sich jedenfalls nicht erschlossen, warum hier jetzt wer mit wem wegen was Krieg führt.....)

Sonntag, 5. August 2007

Tag 7 ... noch 625 km



Tagesstrecke: 33 km Rastpunkt: Soppe-le-Bas

Soppe-le-Bas ist eine politische Gemeinde im Elsass in Frankreich. Dort steht die Kirche Saint-Vincent im neoklassistischen Stil des Jahres 1837. Eine der Nachbargemeinden ist Soppe-le-Haut. Sie sind am Gemeindebund Communauté de communes de la Vallée de la Doller et du Soultzbach beteiligt.

Samstag, 4. August 2007

Tag 6 ... noch 658 km



Tagesstrecke: 32 km Rastpunkt: Rouffach

Rouffach (deutsch: Rufach) ist eine französische Gemeinde im Elsass, Département Haut-Rhin. Der Ort gehört zum Arrondissement Guebwiller und ist Hauptort des Kantons Rouffach. Rouffach liegt an der elsässischen Weinstraße. Jährlich findet in der Stadt eine Öko- und Bio-Messe statt, bei der es hauptsächlich um Brot, Wein und Käse geht. Rouffach liegt an dem Flüsschen Lauch, 15 km südlich von Colmar und 28 km nördlich von Mülhausen, an den Weinbergen der östlichen Ausläufer der Vogesen. Die wichtigsten überörtlichen Verkehrswege sind die N83 (Lyon–Straßburg) und die Bahnlinie Straßburg–Mülhausen–Basel. Die wahrscheinliche Namensdeutung der Stadt geht auf die Zeit der Römer zurück, die sie Rubeaquum (rotes Wasser) nennen, wegen einer eisenhaltigen Quelle, die dem Wasser diese Farbe gibt. Die Stadt wird später im 5. Jahrhundert ein Wohnsitz der merowingischen Könige. Im 7. Jahrhundert soll der Legende nach der Sohn von König Dagobert II. die Stadt dem Erzbischof von Straßburg übergeben haben, nachdem ihn dieser vom Tode wiedererweckt haben soll. Sie wird schließlich Hauptort eines bischöflichen Lehens, zu dem auch Eguisheim gehört. Die Stadt entwickelt sich rasch und wird mit einer Mauer versehen. Das goldene Zeitalter endet abrupt mit dem dreißigjährigen Krieg, als der Ort von den Schweden verwüstet wird. Am Ende des Krieges und mit der Eroberung des Elsass durch Frankreich wird das Lehen abgeschafft. Die Stadt kommt wieder zu Wohlstand, hauptsächlich durch Weinbau und weil sie während der folgenden Kriege verschont bleibt.

Geschichtliches:
Während der Zeit des Nationalsozialismus war in einer ehemaligen Pflegeanstalt der Stadt eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt (NPEA – volkstümlich Napola) untergebracht (ab Oktober 1940).

Die Abbildung zeigt den Hexenturm Rouffach, dieser diente im 13. bis 15. Jahrhundert als Gefängnis

Freitag, 3. August 2007

Tag 5 ... noch 690 km



Tagesstrecke: 50 km Rastpunkt: Wolfgantzen im Elsass
(somit in Frankreich angekommen!)

Zu Wolfgantzen gibt es nichts wirklich Interessantes zu berichten, so dass ich einige Infos zu Breisach am Rhein (hier den Rhein überquert) bereitstelle.

Breisach am Rhein ist eine Stadt am Oberrhein und damit an der deutsch-französischen Grenze, etwa auf halber Strecke zwischen Colmar und Freiburg im Breisgau (jeweils etwa 20 km) und etwa 60 km nördlich von Basel. Sie liegt nahe am Kaiserstuhl. Über den Rhein führt eine Brücke nach Neuf-Brisach auf französischer Seite. Der Name ist keltisch und bedeutet soviel wie Wasserbrecher. Vgl. den heute noch häufigen Namen Ach für einen Fluss sowie lateinisch aqua oder Aachen. Der Wortstamm „breis“ findet sich heute noch im französischen Wort briser. Der Felsen / Berg, auf dem die Stadt Breisach entstand, lag bis zur Rheinkorrektion von Johann Gottfried Tulla im Rhein, jedenfalls bei Hochwasser, und brach dessen Fluten.

Was zum guggen:
Das Museum für Stadtgeschichte im Rheintor, einem der schönsten noch erhaltenen barocken Festungstore Europas (erbaut von Jacques Tarade um 1678)zeigt auf 400 m² eine anspruchsvolle Sammlung von Exponaten, Dokumenten und Bildern der Stadt von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert sind neben archäologischen Objekten, Teilen des Münsterschatzes und Gemälden Breisacher Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts auch mehrere Modelle zur Festung Breisach im 17.und 18.Jahrhundert. Wechselnde Sonderausstellungen zu Themen der jüngeren Stadtgeschichte machen den Museumsbesuch immer wieder von neuem interessant.

Donnerstag, 2. August 2007

Tag 4 ... noch 740 km



Tagesstrecke: 50 km Rastpunkt: Denzlingen

Denzlingen ist eine Gemeinde in Südbaden, dem Südwesten des Landes Baden-Württemberg etwa 10 km nördlich von Freiburg im Breisgau. Denzlingen liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zu Füßen der Schwarzwaldhänge zwischen der Elz im Norden der Gemarkung und der Glotter, die den Ort im Süden durchquert. Nach Osten erstreckt sich von hier aus das Glottertal, das sich weit in die Rheinebene hinein öffnet. Richtung Nordosten erreicht man das Elztal und nach wenigen Kilometern die Stadt Waldkirch. Auf dem Weg nach Norden gelangt man bald zu den westlichsten Ausläufern des Schwarzwaldes und über das Tennenbacher Tal nach Freiamt. Von Nordwest bis Südwest öffnet sich die Ebene und gibt den Blick auf den Kaiserstuhl frei und bei klarer Sicht auf die etwa 50 km entfernten Vogesen auf der französischen Seite der oberrheinischen Ebene.

Geschichtliches:
Namensgeber des bereits zu römischer Zeit besiedelten Denzlingens war der alemannische Stammesfürst Denzilo, der sich im 5. Jahrhundert bei Denzlingen niederließ. Die erste urkundliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 984. Das mittelalterliche Denzlingen bestand aus zwei getrennten Ansiedlungen. Nieder- und Oberdorf, beide an der Glotter gelegen, erstreckten sich entlang des alten Weges, der von Riegel am Kaiserstuhl ins Glottertal führte. Sie wuchsen im Lauf der Zeit zu einem langgestreckten Straßendorf zusammen, was dem Ort auch den Beinamen „Langendenzlingen“ bescherte. In der Folge entwickelte sich ein Straßendorf, das im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört wurde. Die Schlacht zwischen den kaiserlichen und schwedischen Truppen bei Denzlingen ist im abenteuerlichen Simplicissimus von Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen beschrieben. Seit dem 19. Jahrhundert erfuhr Denzlingen ein dramatisches Wachstum, insbesondere nach dem Anschluss an das badische Eisenbahnnetz 1845.

Mittwoch, 1. August 2007

Tag 3 ... noch 790 km




Tagesstrecke: 31 km Rastpunkt: Offenburg

Offenburg ist eine Stadt im Westen Baden-Württembergs, etwa 20 km südöstlich von Straßburg. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Ortenaukreises und bildet nach dem Landesentwicklungsplan seit 1996 ein Oberzentrum innerhalb der Region Südlicher Oberrhein.

Sehenswertes:
.... zum Beispiel die barocke Kulisse in der Hauptstraße. Hier finden Sie den ehemaligen Königshof, in dem heute die Polizei residiert. 1714 -1717 entstand er als Verwaltungsgebäude der Landvogtei Ortenau. Damals gehörte Offenburg übrigens noch zu Vorderösterreich. Erst die napoleonischen Kriege machten dem Einfluss der Habsburger ein Ende. 1803 kam Offenburg zum Großherzogtum Baden. Knapp 50 Jahre später war die Stadt Zentrum der Badischen Revolution 1848/49. Spuren der Habsburger zeigt noch das Rathaus von 1741. Seine Fassade schmückt der stolze österreichische Doppeladler.